Hochgebirgsfahrten

29. Juni – 05. Juli    Klettersteige in der Rosengartengruppe
Vorbei an den beeindruckenden Felsen der Vajolettürme geht es auf diversen Klettersteigen durch die Rosengartengruppe / Dolomiten.
Anschließend ist noch die Weiterfahrt zur Marmolada, mit 3.344 m höchster Gipfel der Dolomiten, geplant.
Für die Marmolada wird Gletscherausrüstung benötigt. Diese wird während des ersten Teiles der Tour im Auto deponiert.

Geplanter Tourenverlauf:
Gardecciahütte
Scalette-Klettersteig (A/B) – Trieser Alplhütte
Molignonspitze über Laurenziklettersteig (D) – Antermojahütte
Kesselkogel-Überschreitung (A/B) – Rotwandhütte
Rotwand-Überschreitung (C/D)
Abstieg und Weiterfahrt Richtung Marmolada, per Seilbahn geht es zur Hütte Pian die Fiacconi
Marmolada-Überschreitung (B)

Teilnehmerzahl: mind. 4 – max. 6

Voraussetzungen: Erfahrung im Begehen mittelschwerer Klettersteige (C/D), Kraft und Kondition für Tagesetappen mit einer Gehzeit von max. 7 Stunden und max. 1.100 Hm, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit.
An der Molignonspitze sollte man auch leichte Kletterstellen sicher ohne Seil frei überwinden können (I. Schwierigkeitsgrad).
Gletschererfahrung ist nicht erforderlich.

Anmeldung: bis zum 01.05.2018 per Mail

Leitung: André Koenen, Trainer Bergsteigen, Tel.: 02166/20354
Email: andremelanie@web.de

06. – 14. Juli   Leichte Hochtouren in der Silvretta
In der Silvretta bilden die (im Juli noch oft firnbedeckten) Gletscher mit den dunklen Felsgipfeln aus Granit reizvolle Kontraste. Die meisten Gipfel überschreiten die Dreitausend-Meter-Marke, einige davon wollen wir besteigen. Die Ansteige führen zumeist über flache Gletscher und leichte Blockgrate, teilweise ist an kurzen Stellen Kletterei erforderlich.
Ausgangspunkte für unsere Touren sind die Jamtalhütte (2.165 m) und die Wiesbadener Hütte (2.443 m), von denen die Gipfel als Tagestouren bestiegen werden.
Die Anreise erfolgt bereits am Freitag (06. Juli).

Mögliche Gipfel u.a.:
Haagspitze (3.028 m), Hintere Jamspitze (3.156 m), Grenzeckkopf (3.048 m), Ochsenkopf (3.057 m), Piz Buin (3.312 m)
Die Länge der Tagesetappen beträgt zumeist 7 Stunden reine Gehzeit, bei 1.100 Hm im Auf- und Abstieg.

Voraussetzungen: Kondition für die angegebenen Tagesetappen, Erfahrung und sicheres Gehen im alpinen Gelände (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit), Kenntnisse des „Alpinen Basiskurses“
Gletschererfahrung ist nicht unbedingt erforderlich.

Anmeldung: bis zum 01.05.2018

Leitung: Birgit Pfeifer, Trainerin Bergsteigen, Tel.: 02166/16802
Email: birgit-pfeifer@web.de

14. – 22. Juli   Hochtourenwoche im Aostatal und im Wallis
4.000er für Fortgeschrittene und Gipfelsammler.
Diese Hochtourenwoche führt uns zunächst in die Grajischen Alpen in den Nationalpark Gran Paradiso. Nach einer Akklimatisationstour besteigen wir den Gran Paradiso.
Nach dieser „Eingehtour“ wechseln wir das Gebiet und fahren weiter zur Wallis-Südseite, wo bei hoffentlich gutem Wetter weitere sieben 4.000er auf uns warten. Mit dem Blick auf Matterhorn, Mont Blanc und die Berninagruppe setzen wir unsere „Gipfeljagd“ fort und krönen die Woche mit der Übernachtung auf der höchsten Schutzhütte Europas, der Capanna Margherita.

Teilnehmerzahl: max. 5

Voraussetzungen: sicheres Gehen mit Steigeisen, Beherrschen der Spaltenbergungstechniken, Schwindelfreiheit, Kondition für mehrstündige Aufstiege mit Wochengepäck
Ein Tourenbericht über bereits ausgeführte Hochtouren ist erforderlich.

Anmeldung: bis zum 01.05.2018

Leitung: Stephanie Dierichs, Trainerin Bergsteigen, Tel.: 02166/256894
Email: s_reichardt74@web.de

04. – 11. August   Hüttenwanderung im Naturpark Kaunergrat
Vom Oberen Inntal bis hinauf in die Ötztaler Alpen entfalten sich im Naturpark Kaunergrat seltene und sehenswerte Natur- und Kulturlandschaften. Die Hüttenwanderung führt uns eine Woche durch dieses Gebiet.
Vom Inntal bei Pfunds geht es das grüne Radurschtal bergan auf das Hohenzollernhaus. Von da weiter über das Rotschragenjoch zum Gepatschhaus. Unser nächstes Ziel, vorbei an den weißen Riesen der Ötztaler Alpen, ist das Taschachhaus. Es folgen die Riffelseehütte direkt oberhalb des Pitztals und die Kaunergrathütte. Bevor unsere Tour dann in Feichten endet, übernachten wir noch auf der Verpeilhütte. Die Wege führen uns dabei durch grüne Wälder und Wiesen bis hin zu ehemaligen Geltscherböden und Seen.

Übernachtungen:
Hohenzollernhaus (2.123 m), Gepatschhaus (1.928 m), Taschachhaus (2.434 m), Riffelseehütte (2.293 m), Kaunergrathütte (2.817 m), Verpeilhütte (2.016 m)

Voraussetzungen: sehr gute Kondition, bei der längsten Tagesetappe beträgt die Gehzeit ca. 8 Stunden, mit 1.100 Hm Auf- und 1.300 Hm Abstieg; Trittsicherheit und Erfahrung im zügigen Begehen von Blockwerk und Geröll. Der „Alpine Basiskurs“ der Sektion wird empfohlen.
Eine verpflichtende Vortour für alle Teilnehmer der Tour ist geplant.

Anmeldung: bis zum 01.05.2018

Leitung: Lukas Birrewitz, DAV-Wanderleiter, Tel.: 0151/65114030
Email: lukasbirrewitz@outlook.de

04. – 10. September    Karnischer Höhenweg
Der alpine Teil des Karnischen Höhenweg von der Sillianer Hütte bis zum Plöckenpass ist ein aussichtsreicher Höhenweg, der als Teil des „Via della Pace“ (Friedensweg) auf der Höhe des Karnischen Hauptkammes teils durch Osttirol und teils durch Südtirol führt.
Von der Leckfeldalm steigen wir zur Sillianer Hütte auf, wandern weiter zur Obstanserseehütte, Filmoorhütte, Porzehütte, Hochweißsteinhaus, Wolayerseehütte und schließlich über die Valentinalm nach Kötschach-Mauten.
Auf der Tour werden wir zahlreiche Gipfel überschreiten bzw. besteigen, die zwischen 2.500 und 2.700 m hoch sind.

Voraussetzungen: Wenn auch der Höhenweg keine außergewöhnlichen alpinen Schwierigkeiten aufweist, muss berücksichtigt werden, dass die Etappen mit bis zu 9 Stunden reiner Gehzeit, bei 1.200 Hm bergauf und 1.500 Hm bergab, sehr lang sind. Gute Kondition für die langen Etappen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich.

Anmeldung: bis zum 10.03.2018

Leitung: Martin Heffels, DAV-Wanderleiter, Tel.: 02452/89766
Email: mh.heffels@gmail.com

08. – 14. September    Dolomitenrunde
Die Hüttenwanderung führt uns zunächst auf dem Dolomiten-Höhenweg Nummer 2 durch den Naturpark Puez-Geisler. Auf Wegen mit teils anspruchsvolleren Passagen genießen wir anschließend die Schönheit der Sella-Gruppe. Mit dem Piz Boè ist u.a. auch ein Gipfelglück auf 3.152 m Höhe eingeplant. Unsere Dolomitenrunde endet im Rosengarten.

Folgende Etappen sind geplant:
Plosehütte (2.447 m) – Schlüterhütte (2.306 m) – Puezhütte (2.475 m) – Boèhütte (2.873 m) – Plattkofelhütte (2.297 m) – Vajolethütte (2.243 m) – Rosengartenhütte (2.337 m)
Wir sind auf gut angelegten alpinen Steigen unterwegs und erreichen die Hütten nach reinen Gehzeiten zwischen 5 und 7 Stunden, bei Auf- sowie Abstiegen zwischen 600 und 800 Hm, im Einzelfall aufsummiert bis 1.200 Hm.
Die Tour beginnt am Samstag um 15.00 Uhr mit dem kurzen Aufstieg (ca. 1,5 Std.) von der Bergstation der Plose-Bahn zur Plosehütte und endet am Freitag vormittags an der Liftstation neben der Rosengartenhütte.

Voraussetzungen: Kondition für die angegebenen Tagesetappen mit Wochengepäck, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kenntnisse des „Alpinen Basiskurses“

Anmeldung: bis zum 01.04.2018

Leitung: Christian Böker, DAV-Wanderleiter, Tel.: 0172/1998069
Email: boeker@live.de

Anmeldungen zu den Hochgebirgsfahrten nehmen die Tourenleiter ab dem 10.01.2018 entgegen.

Wir bitten um Beachtung, dass erfolgte Anmeldungen zu unserem Ausbildungs- und Tourenprogramm stets verbindlich sind!

Bei allen Ausbildungsveranstaltungen und Touren kann die benötigte Ausrüstung (wie z.B. Gurt, Helm, Pickel, Steigeisen, Klettersteigset) von der Sektion entliehen werden.